Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) will ihre Klage gegen Binance ändern, um eine Gerichtsentscheidung über den Sicherheitsstatus von Drittanbieter-Token wie Solana zu vermeiden. In einem Gerichtsdokument vom 29. Juli beantragte die SEC die Erlaubnis, ihre ursprüngliche Beschwerde zu ändern und eine Entscheidung über den Sicherheitsstatus dieser Token hinauszuzögern.
Die SEC beschuldigte Binance, gegen Bundeswertpapiergesetze verstoßen zu haben, indem es Token wie Solana, Cardano und Polygon listete, die ihrer Meinung nach die Kriterien des Howey-Tests für Wertpapiere erfüllten. Ein kürzliches Gerichtsurteil besagte jedoch, dass Sekundärverkäufe digitaler Vermögenswerte wie BNB nicht als Wertpapiere gelten. Dies bedeutete einen Rückschlag für die SEC.
Dieser Schritt könnte den rechtlichen Status dieser Token unsicher lassen, vermeidet jedoch eine direkte Klassifizierung als Wertpapiere. Binance widersprach der Einleitung von Ermittlungen, bis die SEC-Änderungen geprüft wurden und warf der Behörde Falschdarstellung vor.
Das Ergebnis dieser Klage könnte langfristige Auswirkungen auf die Regulierung digitaler Vermögenswerte haben.