Indisches Gericht stuft Kryptowährungen als Eigentum ein und schützt XRP-Besitzer
- Indiens Madras High Court hat entschieden, dass Kryptowährungen unter dem Verfassungsrecht als Eigentum gelten.
- Das Gericht hat WazirX daran gehindert, die XRP-Vermögenswerte eines Kunden im Rahmen seines Umstrukturierungsplans in Singapur neu zuzuweisen.
- Richter N. Anand Venkatesh erließ eine einstweilige Verfügung, die die Bestände eines Nutzers von 3.532 XRP-Token schützt.
- Das Urteil lehnte das „Sozialisierung der Verluste“-Schema von WazirX nach einem Hack im Juli in Höhe von 234 Millionen US-Dollar ab.
- Diese Entscheidung stärkt den Verbraucherschutz für Kryptobesitzer und bildet die Grundlage für regulatorische Rahmenbedingungen in Indien.
Die Entscheidung des Madras High Court stellt einen bedeutenden Schritt dar, digitale Vermögenswerte als Eigentum anzuerkennen und sicherzustellen, dass die Bestände der Nutzer nach indischem Recht geschützt sind. Dieses Urteil verhindert, dass Börsen wie WazirX Benutzervermögen ohne Zustimmung umverteilen, insbesondere in Fällen von finanziellen Verlusten durch Hacks.
Indem das Gericht den rechtlichen Status von Kryptowährungen als Eigentum bestätigt, hat es einen Präzedenzfall für klarere regulatorische und treuhänderische Rahmenbedingungen im indischen Krypto-Ökosystem geschaffen.