Bithumb-CEO steht wegen Bestechungsvorwürfen im Fokus einer umfassenderen Korruptionsuntersuchung
- Die südkoreanische Polizei hat den Bithumb-CEO Lee Jae-won unter dem Verdacht der Bestechung vorgeladen, weil er angeblich einen Verwandten des Nationalversammlung-Mitglieds Kim Byung-ki eingestellt hat.
- Kim, ein unabhängiger Abgeordneter, soll die Einstellung während seiner Tätigkeit in einem Ausschuss zur Aufsicht über Finanzregulierung gefordert haben.
- Im Zuge der Ermittlungen durchsuchte die Polizei im Februar und Juni zweimal die Zentrale von Bithumb.
- Bithumb erhielt im März von den Finanzaufsichtsbehörden eine Geldstrafe von 24,5 Millionen Dollar und einen sechsmonatigen teilweisen Betriebsstopp wegen Mängeln bei der Einhaltung von Vorschriften.
- Die Börse wickelte in den letzten 24 Stunden ein Handelsvolumen von 441 Millionen Dollar ab und konkurriert direkt mit Upbit, das von Dunamu betrieben wird.
Die Bestechungsvorwürfe gegen den Bithumb-CEO Lee Jae-won sind Teil einer größeren Korruptionsuntersuchung, an der auch das Mitglied der Nationalversammlung, Kim Byung-ki, beteiligt ist. Kim steht im Verdacht, unter anderem bei der Nominierung bestochen zu haben. Der Fall verdeutlicht die anhaltenden regulatorischen Herausforderungen im digitalen Asset-Sektor Südkoreas.
Bithumbs rechtliche Probleme gehen über den Bestechungsfall hinaus, da das Unternehmen eine erhebliche Geldstrafe und Geschäftsaussetzung wegen Compliance-Verstößen anficht, während es in intensivem Wettbewerb mit dem von Dunamu betriebenen Upbit um die Marktführerschaft steht.