Südkoreanische Gesetzgeber untersuchen Bithumbs Bitcoin-Fehler in Höhe von 43 Milliarden Dollar
- Ein Systemfehler bei Bithumb, Südkoreas größter Kryptowährungsbörse, führte am 6. Februar zur versehentlichen Verteilung von Bitcoin im Wert von über 43 Milliarden Dollar.
- Regulierungsbehörden der Financial Services Commission (FSC) und des Financial Supervisory Service (FSS) konnten trotz mehrfacher Inspektionen zwischen 2022 und 2025 keine kritischen strukturellen Schwächen erkennen.
- Der Vorfall betraf die fehlerhafte Gutschrift von Bitcoin im Wert von etwa 1,38 Dollar, stattdessen wurden den Nutzern etwa 67 Millionen Dollar gutgeschrieben, was einer falschen Verteilung von rund 620.000 Bitcoin entspricht.
- Ein achtköpfiges Inspektionsteam untersucht mögliche Verstöße im Zusammenhang mit dem Anlegerschutz und der Einhaltung der Geldwäschebekämpfung.
- Die Digital Asset eXchange Alliance (DAXA) hat ein Notfallteam gebildet, um die Vermögensverifizierung und internen Kontrollsysteme bei anderen großen Börsen wie Upbit, Coinone, Korbit und GOPAX zu überprüfen.
Der Bithumb-Vorfall hebt erhebliche Aufsichtsdefizite in der Regulierung des virtuellen Vermögensmarktes in Südkorea hervor und führt zu verstärkter Prüfung durch Gesetzgeber und Finanzbehörden. Die Untersuchung zielt darauf ab, strukturelle Mängel zu beheben, die es ermöglichten, dass ein so massiver Fehler von den Regulierungsbehörden unbemerkt blieb.
Da die Finanzbehörden ihre Prüfprozesse intensivieren, unterstreicht dieses Ereignis die Notwendigkeit robuster regulatorischer Rahmenbedingungen im sich schnell entwickelnden Kryptowährungssektor, um ähnliche Missgeschicke in der Zukunft zu verhindern.