CME Group fordert CFTC wegen Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures heraus
- CME Group, der weltweit größte Betreiber von Terminbörsen, plant, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wegen ihrer Genehmigung von Krypto-Perpetual-Futures zu verklagen.
- Der scheidende CEO Terry Duffy behauptet, dass diese Perpetual Futures gemäß dem Dodd-Frank Act als Swaps klassifiziert werden sollten.
- Die CFTC genehmigte Ende Mai Kalshi und Coinbase, Perpetual Futures anzubieten, was ihre erste Verfügbarkeit über regulierte US-Börsen markiert.
- Perpetual Futures sind Derivate ohne Fälligkeitsdaten und können mit einem Hebel von bis zu 50 zu 1 gehandelt werden.
- Duffy hat Bedenken geäußert, dass diese Produkte zu erheblichen Marktrisiken führen könnten, ähnlich denen, die der Finanzkrise von 2008 vorausgingen.
Die Klage der CME Group gegen die CFTC hebt einen regulatorischen Streit über die Klassifizierung von Krypto-Perpetual-Futures hervor, die erstmals für den Handel an regulierten US-Börsen freigegeben wurden. Diese rechtliche Auseinandersetzung unterstreicht die anhaltenden Debatten darüber, wie solche Finanzinstrumente unter bestehenden Gesetzen wie dem Dodd-Frank Act kategorisiert werden sollten.