Drift sucht Dialog mit mutmaßlichen nordkoreanischen Hackern nach Krypto-Diebstahl von 285 Millionen Dollar
- Drift, eine dezentralisierte Börse auf Solana-Basis, hat sich an Hacker gewandt, die mit Nordkorea in Verbindung stehen, nachdem 285 Millionen Dollar in Kryptowährungen gestohlen wurden.
- Das Team hat On-Chain-Nachrichten an vier Ethereum-Wallets gesendet, die im Verdacht stehen, die gestohlenen Gelder zu halten.
- Die Blockchain-Sicherheitsfirma Elliptic schätzt, dass Akteure mit Verbindung zu Nordkorea in den letzten Jahren etwa 6,5 Milliarden Dollar in Krypto gestohlen haben.
- Michael Egorov, Gründer von Curve Finance, erklärte, dass die Wahrscheinlichkeit, Gelder von staatlich unterstützten Gruppen zurückzubekommen, null ist.
Drifts Versuch, mit den mutmaßlichen nordkoreanischen Hackern zu kommunizieren, folgt auf ein bedeutendes Sicherheitsproblem, das sowohl seine Plattform als auch andere Projekte im Solana-Ökosystem betrifft. Dieser Schritt unterstreicht die Herausforderungen, denen sich dezentrale Börsen gegenübersehen, wenn sie mit ausgeklügelten Cyber-Bedrohungen umgehen müssen.
Trotz der Bemühungen um Verhandlungen glauben Experten, dass eine Wiederherstellung der Gelder unwahrscheinlich ist, wenn staatlich unterstützte Akteure beteiligt sind. Dies betont die anhaltenden Risiken in DeFi-Umgebungen.