BRIC verklagt BitMEX auf 485 Millionen Dollar im Bitcoin-Liquidationsfall
- Das Blockchain Recovery Investment Consortium (BRIC) hat eine Klage gegen fünf BitMEX-Entitäten eingereicht, um etwa 485 Millionen Dollar, was 6.360 BTC entspricht, für ehemalige Celsius-Kunden zurückzufordern.
- Die Klage behauptet, dass der Liquidationsprozess von BitMEX den Bitcoin-Crash im März 2020 verschärft hat, bei dem die Preise um etwa 50% fielen.
- Es gibt Vorwürfe von „God Access“ und Insiderhandel, die darauf hindeuten, dass das Handelsteam von BitMEX unfair Vorteile gegenüber gewöhnlichen Nutzern hatte.
- Während der Marktturbulenzen am 12. und 13. März soll BitMEX angeblich das Plattformdesign genutzt haben, um von erzwungenen Liquidationen zu profitieren.
- Die Klage behauptet auch, dass Sicherheiten aus liquidierten Positionen in den Versicherungsfonds von BitMEX transferiert wurden, der Berichten zufolge während der Crash-Periode um über viertausend BTC gestiegen ist.
Die Klage von BRIC gegen BitMEX hebt bedeutende Anschuldigungen von Marktmanipulationen und Insiderhandelspraktiken während einer kritischen Phase im März 2020 hervor, als die Bitcoin-Preise dramatisch fielen. Der Fall strebt Entschädigung für erhebliche Verluste an, die Celsius-Kunden durch angeblich unfaire Handelspraktiken auf der Börsenplattform erlitten haben.
Diese rechtliche Maßnahme unterstreicht anhaltende Bedenken hinsichtlich der Transparenz und Fairness in den Abläufen von Kryptowährungsbörsen während volatiler Marktbedingungen.