Nvidia steht vor Sammelklage wegen Krypto-Einnahmen
- Ein Bundesrichter hat eine Sammelklage gegen Nvidia genehmigt, weil das Unternehmen angeblich über 1 Milliarde Dollar an kryptobezogenen GPU-Verkäufen verschwiegen hat.
- Die Klage behauptet, dass Nvidias Einnahmen aus der Gaming-GPU stark mit dem Krypto-Mining zwischen 2017 und 2018 verbunden waren.
- Nvidia wurde 2022 von der SEC mit einer Geldstrafe von 5,5 Millionen Dollar belegt, weil das Unternehmen die Auswirkungen des Krypto-Minings auf sein Geschäft nicht offengelegt hatte.
- Die Sammelklage umfasst Investoren, die Nvidia-Aktien vom 10. August 2017 bis zum 15. November 2018 gekauft haben, mit einer Fallkonferenz, die für April geplant ist.
Die Klage wirft Nvidia und CEO Jensen Huang vor, die Rolle des Krypto-Minings in ihren Einnahmequellen heruntergespielt zu haben. Die Kläger argumentieren, dass dies zu einer Volatilität der Aktienkurse führte, als die Wahrheit ans Licht kam. Das Gericht stellte fest, dass interne E-Mails darauf hindeuten, dass der Aktienkurs von Nvidia durch diese unentdeckten Abhängigkeiten von kryptogetriebenen Verkäufen beeinflusst wurde.
Dieser Fall unterstreicht die Wichtigkeit von Transparenz in finanziellen Offenlegungen, insbesondere wenn es um das Krypto-Mining geht, da es erheblichen Einfluss auf Unternehmensbewertungen und das Vertrauen der Investoren haben kann.