Gericht lehnt Bitcoin-Wiederherstellungsanspruch wegen Verzögerungen und widersprüchlichen Aussagen ab
- Ein Bundesberufungsgericht hat den Versuch eines Mannes aus Florida abgelehnt, über 354 Millionen Dollar in Bitcoin zurückzufordern, nachdem die Behörden eine Festplatte zerstört hatten, die bei seiner Verhaftung beschlagnahmt worden war.
- Michael Prime behauptete zunächst, er besitze nur wenig Kryptowährung, später erklärte er jedoch, dass er etwa 3.443 Bitcoin besitze.
- Der elfte Gerichtshof bestätigte die Entscheidung der unteren Instanz und nannte Primes Verzögerung bei der Einreichung des Anspruchs und widersprüchliche Aussagen als Gründe für die Abweisung.
- Prime wurde 2020 wegen Betrugs mit Zugangsdaten, Identitätsdiebstahl und illegalem Waffenbesitz verurteilt.
- Es wird geschätzt, dass zwischen etwa 2,3 Millionen und 4 Millionen BTC, was bis zu 18% des Gesamtangebots entspricht, dauerhaft verloren sind.
Das Gericht stellte fest, dass Michael Primes Verzögerungen und widersprüchliche Angaben zu seinen Kryptowährungsbeständen ihn daran hinderten, angeblich verlorene Bitcoin-Schlüssel auf einer zerstörten Festplatte wiederzuerlangen. Das Urteil betont die Bedeutung von rechtzeitigen und konsistenten Ansprüchen bei der Wiederherstellung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit digitalen Währungen.
Der Fall von Prime hebt Probleme bei der Vermögenswiederherstellung in der Kryptowährung hervor, bei der der Besitz mit kryptografischen Schlüsseln und nicht mit physischen Geräten wie Festplatten verbunden ist (Originalquelle)