Südkorea untersucht regulatorische Aufsicht nach Bithumb-Bitcoin-Fehler
- Ein strukturelles Problem bei Bithumb führte dazu, dass 43 Milliarden Dollar in Bitcoin versehentlich auf Benutzerkonten gutgeschrieben wurden.
- Der Fehler betraf bis zu 695 Personen, denen etwa 135 Millionen Dollar statt eines Werbebetrags von etwa 1,38 Dollar gutgeschrieben wurden.
- Bithumb korrigierte das Problem innerhalb von fünf Minuten, erlebte jedoch einen Flash-Crash und verlor über 100 Millionen Dollar.
- Koreanische Regulierungsbehörden, darunter die Financial Services Commission und der Financial Supervisory Service, stehen unter Druck, da sie dieses Problem trotz mehrfacher Überprüfungen seit 2022 übersehen haben.
- Bithumb konnte etwa 99,7 % der fälschlicherweise verteilten BTC zurückgewinnen, jedoch blieben etwa 123 Millionen Dollar ungeborgen und wurden mit Unternehmensmitteln ausgeglichen.
Der Vorfall hebt bedeutende regulatorische Lücken in Südkoreas Überwachung von Kryptowährungsbörsen hervor, was zu einer erweiterten Untersuchung der Finanzbehörden über die Operationen und vorherigen Fehler von Bithumb führt. Diese Situation unterstreicht die Notwendigkeit strengerer Kontrollen und einer besseren Überwachung des virtuellen Vermögensmarktes.
Bithumb hat Entschädigungsmaßnahmen für betroffene Nutzer umgesetzt, einschließlich der Rückzahlung an diejenigen, die Bitcoin während des Vorfalls zu niedrigeren Preisen verkauft haben, mit einem zusätzlichen Bonus.