Unbehebbare Sicherheitslücke im MediaTek-Chip setzt Smartphones Angriffen aus
- Das Donjon-Labor von Ledger hat eine unbehebbare Schwachstelle im MediaTek Dimensity 7300 Chip ausgenutzt, indem sie elektromagnetische Störungen verwendeten.
- Die Schwachstelle befindet sich im Boot-ROM des Chips, was es unmöglich macht, sie mit Software-Updates zu beheben.
- Forscher erreichten eine vollständige Kompromittierung des Geräts, indem sie Speicherzugriffsprüfungen umgingen und Berechtigungen auf EL3 erhöhten.
- MediaTek erkannte an, dass solche Angriffe außerhalb des Sicherheitsumfangs ihres Consumer-Chipsatzes MT6878 liegen.
- Im frühen Jahr 2025 wurden über 2,17 Milliarden Dollar von Kryptowährungsdiensten gestohlen, was alle Zahlen von 2024 übertrifft.
Die Entdeckung von Ledger hebt kritische Schwachstellen in Smartphone-Chips hervor, die weit verbreitet in Android-Geräten verwendet werden. Dies betont die Bedeutung sicherer Hardware zur Speicherung sensibler Daten wie privater Schlüssel. Die Ergebnisse lassen potenzielle Risiken für Benutzer vermuten, die auf betroffenen Geräten auf Software-Wallets angewiesen sind.
Diese Schwachstelle unterstreicht, warum Hardware-Wallets für die sichere Aufbewahrung digitaler Vermögenswerte entscheidend bleiben, da sie sowohl Hardware- als auch Softwareangriffe widerstehen können, im Gegensatz zu Consumer-Chips, die anfällig für solche Angriffe sind.