UK Schlägt Strengere AML-Regeln für Kryptofirmen Vor
- Das britische Finanzministerium hat einen Entwurf vorgelegt, um die Geldwäschevorschriften zu ändern und Kryptofirmen stärker zu überwachen.
- Die Schwelle für Änderungen der Kontrolle bei Kryptofirmen wird von 25 % auf 10 % gesenkt, was eine Benachrichtigung an die Financial Conduct Authority (FCA) erfordert.
- Die öffentliche Konsultation zum Entwurf ist bis September geöffnet, mit endgültigen Vorschriften, die Anfang 2026 erwartet werden.
- Eine Umfrage ergab, dass Betrug über 43 % aller Straftaten in England und Wales ausmacht, wobei Krypto-Assets eine zunehmende Rolle spielen.
- Berichten zufolge besitzen 12 % der britischen Erwachsenen Krypto-Assets, was die Notwendigkeit aktualisierter regulatorischer Maßnahmen verdeutlicht.
Die vorgeschlagenen Änderungen des Vereinigten Königreichs zielen darauf ab, bestehende Schlupflöcher zu schließen und die Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CTF) zu verbessern, insbesondere im wachsenden Kryptosektor. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenderen Bestrebens, die mit digitalen Währungen verbundenen finanziellen Kriminalitätsrisiken zu mindern.
Die Reduzierung der Schwelle für Änderungen der Kontrolle zur Anpassung an andere Finanzvorschriften spiegelt das Engagement des Vereinigten Königreichs für eine strengere Überwachung von Kryptofirmen wider, angesichts steigender Betrugsbedenken.