Mitbegründer von Samourai Wallet wegen unerlaubtem Geldtransfer verurteilt
- William Lonergan Hill erhielt eine vierjährige Haftstrafe, drei Jahre überwachte Freilassung und eine Geldstrafe von 250.000 Dollar wegen Betreibens eines nicht lizenzierten Geldtransfers.
- Hill und Keonne Rodriguez verarbeiteten über 2 Milliarden Dollar in Bitcoin durch die Mixing-Tools von Samourai Wallet von 2017 bis 2024 und verdienten dabei etwa 6 Millionen Dollar an Gebühren.
- Staatsanwälte hoben die Werbung für Samourai in Darknet-Foren und seine Nutzung durch Hacker zum Waschen gestohlener Gelder hervor.
- Richterin Denise L. Cote reduzierte Hills Strafe von den von der Staatsanwaltschaft geforderten fünf Jahren auf vier Jahre aufgrund seiner Autismus-Diagnose.
Der Fall wirft Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die Freiheit von Softwareentwicklern auf, Open-Source-Privacy-Tools ohne rechtliche Konsequenzen zu erstellen.
William Lonergan Hill wurde für seine Rolle beim Betreiben eines nicht lizenzierten Geldtransferservice durch Samourai Wallet verurteilt, das erhebliche Mengen von Bitcoin unter Verwendung von datenschutzfördernden Tools verarbeitete, die Kriminellen vermarktet wurden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der Entwicklung von Privacy-Tools und der rechtlichen Verantwortlichkeit.
Hills Verurteilung verdeutlicht die rechtlichen Risiken, die mit Kryptowährungs-Mixing-Diensten verbunden sind, da die Behörden weiterhin gegen Plattformen vorgehen, die illegale finanzielle Aktivitäten mit digitalen Währungen wie Bitcoin ermöglichen.