Nordkoreanische Hacker dominieren den Kryptodiebstahl Anfang 2026
- Nordkorea war verantwortlich für 76% des gesamten Werts der Kryptodiebstähle Anfang 2026.
- Zwei große Angriffe im April beliefen sich auf insgesamt 577 Millionen Dollar und zielten auf dezentrale Finanzplattformen ab.
- Der Angriff auf das Drift-Protokoll beinhaltete monatelange Social-Engineering-Aktivitäten, während der Kelp-DAO-Exploit eine Schwachstelle in der Einzelpunktverifizierung ausnutzte.
- Seit 2017 haben nordkoreanische Hacker über 6 Milliarden Dollar von Kryptowährungsprojekten gestohlen.
- Der Arbitrum Sicherheitsrat fror 75 Millionen Dollar gestohlener Gelder aus dem Kelp-DAO-Angriff ein.
Im April führten nordkoreanische Hacker zwei bedeutende Überfälle auf DeFi-Plattformen durch, die fast drei Viertel aller Kryptowährungsdiebstähle in diesem Jahr ausmachten. Die Angriffe auf das Drift-Protokoll und Kelp DAO verdeutlichen die zunehmende Raffinesse und den Fokus staatlich verbundener Cyberkrimineller auf die Ausnutzung von Schwachstellen in Blockchainsystemen.
Diese Vorfälle unterstreichen die wachsende Bedrohung durch nordkoreanische Akteure, die seit 2017 bereits über 6 Milliarden Dollar durch verschiedene Krypto-Exploits angehäuft haben.