Angreifer stahlen laut dem Newsletter rund 6,4 Milliarden US-Dollar aus Hot Wallets von Binance auf etwa 10 Blockchains. Binance machte zunächst einen kompromittierten Laptop eines Mitarbeiters verantwortlich, meldete später aber weitere Angriffspunkte; das Unternehmen erklärte, es seien keine privaten Schlüssel durchgesickert. Binance und Bybit schreiben den Angriff TraderTraitor zu, einer Gruppe mit Verbindungen zu Nordkorea.
Binance gab Auszahlungen wieder frei und stellte mehr als 6,34 Milliarden US-Dollar an Unternehmensmitteln bereit, um die gestohlenen Vermögenswerte zu ersetzen. QCP meldete Nettoabflüsse von 3,64 Milliarden US-Dollar, nachdem die Auszahlungen wieder aufgenommen worden waren. Das FBI und der Secret Service leiteten Ermittlungen ein.
US-Bitcoin-ETFs verzeichneten am Freitag Nettoabflüsse von 643,3 Millionen US-Dollar. Damit drehte der Nettomittelzufluss im Oktober von einem Plus von 127 Millionen US-Dollar auf ein Minus von 515,9 Millionen US-Dollar. Der Newsletter beschreibt dies als Folge des Hacks, belegt aber nicht, dass der Hack die ETF-Abflüsse verursacht hat.
Quelle