US-Justizministerium untersucht angebliche Rolle von Binance bei Sanktionsumgehung
- Das US-Justizministerium untersucht Behauptungen, dass Iran Binance genutzt hat, um US-Sanktionen zu umgehen.
- Beamte prüfen über 1 Milliarde US-Dollar an Transaktionen, die angeblich mit von Iran unterstützten Gruppen über die Börse verbunden sind.
- Binance hat eine Klage gegen eine Zeitung wegen „falscher und verleumderischer Berichterstattung“ über diese Vorwürfe eingereicht.
- Die Börse behauptet, nicht direkt mit sanktionierten Einheiten gehandelt zu haben und hat mit den Strafverfolgungsbehörden zusammengearbeitet, um verdächtige Aktivitäten anzugehen.
- Binance berichtet von einer erheblichen Reduzierung der sanktionierten Exposition, die von Januar bis Juli des gemeldeten Jahres um über 96 % gesunken ist.
Die Untersuchung konzentriert sich darauf, ob Binance von iranischen Einheiten genutzt wurde, um US-Sanktionen zu umgehen, wobei erhebliche finanzielle Transaktionen möglicherweise mit Terrorismusfinanzierung in Verbindung stehen. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe und hebt seine Bemühungen um Compliance und Zusammenarbeit mit den Behörden hervor.
Diese Untersuchung unterstreicht die anhaltende Überprüfung, mit der Kryptowährungsbörsen hinsichtlich ihrer Rolle in der internationalen Finanzwelt und bei regulatorischen Compliance-Problemen konfrontiert sind, insbesondere in Bezug auf sanktionierte Nationen wie Iran.