CFTC und Gemini wollen 5-Millionen-Dollar-Vergleich rückgängig machen
- Die CFTC und die Kryptobörse Gemini haben einen Antrag gestellt, um einen Vergleichsbeschluss aus Januar 2025 rückgängig zu machen.
- Gemini hatte den ursprünglichen Fall mit einer zivilrechtlichen Strafe von 5 Millionen Dollar beigelegt.
- Die CFTC gab zu, dass ihre ursprüngliche Klage auf unzuverlässigen Informationen eines Whistleblowers basierte.
- Michael Selig wurde im Dezember neuer Vorsitzender der CFTC und ersetzte die Nominierung von Brian Quintenz.
- Gemini orientiert sich in Richtung Prognosemärkte, da die Tochtergesellschaft Gemini Titan im Dezember einen Prognosemarkt startet.
Der gemeinsame Antrag von CFTC und Gemini zielt darauf ab, einen früheren Vergleich rückgängig zu machen, da die Beweise gegen die Börse ursprünglich von einem unzuverlässigen Whistleblower stammten. Diese Maßnahme folgt auf Führungswechsel bei der Regulierungsbehörde und spiegelt sich in den sich entwickelnden Durchsetzungsstandards wider.
Geminis Wechsel zu Prognosemärkten erfolgt, nachdem Vorwürfe wegen irreführender Aussagen über Risiken der Manipulation von Bitcoin-Futures-Kontrakten beigelegt wurden. Dies unterstreicht die strategische Geschäftsverlagerung des Unternehmens angesichts regulatorischer Herausforderungen.