Südkorea führt bankenähnliche Haftung für Kryptobörsen nach Upbit-Hack ein
- Die Finanzaufsichtsbehörde (FSC) prüft Regelungen zur verschuldensunabhängigen Haftung für Kryptobörsen.
- Nach einem Einbruch bei Upbit wurden über 30 Millionen Dollar in Solana-basierten Tokens innerhalb einer Stunde auf externe Wallets übertragen.
- Seit Januar meldeten Südkoreas fünf größte Börsen insgesamt 20 Systemausfälle, die Verluste von über 3,5 Millionen Dollar verursachten.
- Gesetzgeber erwägen Geldstrafen von bis zu 3 % des Jahresumsatzes für Hackerangriffe, ähnlich wie bei Banken.
- Der Vorfall bei Upbit hat Bedenken über verzögerte Berichterstattung aufgeworfen, da die Börse die Aufsichtsbehörden erst fast sechs Stunden nach dem Hack informierte.
Die vorgeschlagenen Vorschriften zielen darauf ab, Kryptobörsen wie traditionelle Finanzinstitute haftbar zu machen und sicherzustellen, dass Kunden für Verluste durch Hacks oder Ausfälle entschädigt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer verstärkten Überprüfung der Betriebsstandards und Sicherheitsmaßnahmen in diesem Sektor.
Mit über 30 Millionen Dollar Verlust durch den Upbit-Hack und erheblichen Systemausfällen bei wichtigen Börsen könnten die bevorstehenden Änderungen die Betriebslandschaft für Kryptoplattformen in Südkorea neu gestalten.