Argentiniens Präsident steht wegen LIBRA-Kryptowährungsskandal vor Amtsenthebung
- Präsident Javier Milei unterstützte die Kryptowährung LIBRA und behauptete, sie würde kleine Unternehmen fördern.
- Die Marktkapitalisierung des Tokens stieg zunächst auf 4,5 Milliarden Dollar, nachdem Milei seine Unterstützung bekannt gab.
- Milei löschte seinen Werbepost nach fünf Stunden und gab an, dass er keine Kenntnis über die Projektdetails hatte.
- Der Markt brach um 90 % ein und vernichtete über 4 Milliarden Dollar an Wert.
- Insider sollen Berichten zufolge während der Panik Token im Wert von 87,4 Millionen Dollar verkauft haben.
- Die argentinische Fintech-Kammer vermutete, dass es sich bei dem Vorfall um einen „Rug Pull“-Betrug handeln könnte.
Abgeordneter Leandro Santoro kündigte einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Präsident Milei an, nachdem der LIBRA-Token-Crash über 4 Milliarden Dollar an Marktwert vernichtete und Bedenken über einen möglichen Betrug aufwarf.