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Fed-Zinssenkung verzögert sich ohne Inflationsbericht

Die Federal Reserve steht vor einer Datenlücke vor der Dezember-Sitzung

  • Das Bureau of Labor Statistics (BLS) hat die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (CPI) für Oktober wegen eines Regierungsstillstands abgesagt, die ursprünglich für den 7. November geplant war.
  • Die Veröffentlichung des November-CPI wurde vom BLS vom 10. Dezember auf den 18. Dezember verschoben, was nach der Bekanntgabe der geldpolitischen Entscheidung der Fed erfolgen wird.
  • Protokolle von der Ende Oktober Sitzung des Federal Open Market Committee deuteten auf Bedenken hin, dass fehlende Wirtschaftsdaten die politischen Entscheidungen beeinflussen könnten.
  • Fed-Vorsitzender Jerome Powell betonte einen vorsichtigen Ansatz angesichts der vorübergehenden Datenlücke und verglich dies mit „Fahren durch Nebel“.
  • Der Präsident der New York Fed, John Williams, deutete eine potenzielle kurzfristige Lockerung an und schlug vor, dass es Raum für weitere Zinssenkungen gibt.

Die Absage des Oktober-CPI-Berichts stört erheblich die notwendige Inflationsverfolgung, die für geldpolitische Entscheidungen in dieser kritischen Phase erforderlich ist. Da wichtige Datenströme durch den Shutdown beeinträchtigt sind, muss die Federal Reserve auf alternative Indikatoren zurückgreifen, um die wirtschaftliche Lage zu beurteilen.

Diese Situation unterstreicht die Bedeutung rechtzeitiger Wirtschaftsdaten, während sich die Fed auf ihre Dezember-Sitzung vorbereitet, insbesondere da nun zwei entscheidende Inflationsmomentaufnahmen nicht verfügbar sind.

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