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JPMorgan wegen Krypto-Ponzi-Schema verklagt

JPMorgan wegen angeblicher Unterstützung eines Ponzi-Systems über 328 Millionen Dollar verklagt

  • Eine vorgeschlagene Sammelklage wurde in Kalifornien gegen JPMorgan eingereicht, in der behauptet wird, die Bank habe Goliath Ventures ermöglicht, ein Ponzi-System über 328 Millionen Dollar zu betreiben.
  • Die Klage behauptet, dass JPMorgan verdächtige Transaktionen ignoriert und trotz seiner Verpflichtungen zur Kundenkenntnis betrügerische Überweisungen ermöglicht hat.
  • Goliath Ventures soll zwischen Januar und Juni Gelder von über 2.000 Anlegern gesammelt haben, wobei etwa 253 Millionen Dollar auf JPMorgan-Konten eingezahlt wurden.
  • Der CEO von Goliath, Christopher Delgado, wurde wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche verhaftet und droht bei Verurteilung eine Freiheitsstrafe von bis zu 30 Jahren.
  • In der Klage wird angegeben, dass während des Betriebszeitraums etwa 123 Millionen Dollar auf Goliaths Wallets bei Coinbase transferiert wurden.

Diese Klage wirft bedeutende Bedenken bezüglich der Rolle von Bankinstituten in Fällen von Kryptowährungsbetrug auf. Die Anschuldigungen deuten auf ein Versagen in der Aufsicht hin, das erhebliche Verluste für Anleger im Kryptobereich ermöglichte.

JPMorgans Beteiligung als Hauptbank für Goliath Ventures wirft kritische Fragen zur Einhaltung von Vorschriften und zum Risikomanagement innerhalb von Finanzinstituten auf, die Kryptowährungstransaktionen abwickeln.

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