KI-Fehler in Gerichtsakten sorgen für Kontroversen
- Die Anwaltskanzlei Sullivan & Cromwell gab zu, dass Fehler durch KI verursacht wurden, inklusive erfundener Zitate.
- Der Fall betrifft gerichtlich bestellte Liquidatoren, die Ansprüche gegen die Prince Group verfolgen, die mit groß angelegtem Betrug in Verbindung steht.
- Fehler wurden von den Anwälten der Prince Group entdeckt, die auf mindestens 28 fehlerhafte Verweise hinwiesen.
- Die Richtlinie von Sullivan & Cromwell verlangt eine Überprüfung der KI-Ausgaben, was in diesem Fall nicht befolgt wurde.
Das US-Konkursgericht für den südlichen Bezirk von New York erhielt eine überarbeitete Einreichung, nachdem Sullivan & Cromwell KI-generierte Ungenauigkeiten in ihrer ursprünglichen Eingabe in Bezug auf die rechtlichen Schritte gegen die Prince Group entdeckte. Dieser Vorfall hebt die anhaltenden Herausforderungen bei der Nutzung von KI im juristischen Bereich hervor und betont die Notwendigkeit strenger Überprüfungsprozesse.
Das Eingeständnis von Sullivan & Cromwell unterstreicht die potenziellen Risiken der Abhängigkeit von KI ohne angemessene Aufsicht, wie durch die erhebliche Anzahl von Fehlern in ihrer ursprünglichen Einreichung gezeigt wird.