US-Handelsmaßnahmen zielen auf Brasiliens Pix-Zahlungssystem
- Der USTR behauptet, dass das Pix-Zahlungssystem Brasiliens den US-Handel gemäß Section 301 belastet.
- Pix hat im April über sieben Milliarden Transaktionen verarbeitet und zeigt damit seine Marktdominanz.
- Brasilien drohen potenzielle Zölle von bis zu 25 % wegen angeblich unfairer Handelspraktiken.
- Flavio Bolsonaro besprach das Thema mit Donald Trump vor den brasilianischen Wahlen im Oktober.
- Brasilien verteidigt Pix als freie öffentliche Infrastruktur und behauptet, dass alle Unternehmen gleich behandelt werden.
Der USTR hat vorgeschlagen, Tarifmaßnahmen gegen das Pix-System Brasiliens zu ergreifen, da es den US-Handel aufgrund von Vorzugsbehandlung und Interessenskonflikten durch die Zentralbank einschränke. Die brasilianische Regierung argumentiert, dass Pix gleicher Zugang für nationale und ausländische Unternehmen bietet und betont seine Rolle als öffentliche Zahlungsinfrastruktur.
Mit über sieben Milliarden verarbeiteten Transaktionen im April ist Pix‘ Einfluss auf den Markt erheblich, was zu internationaler Handelssorgfalt der Vereinigten Staaten hinsichtlich seiner wettbewerbsfähigen Praktiken und potenzieller Zölle führt.