UNICEF Fordert Kriminalisierung von KI-Erstelltem Sexuellem Missbrauchsmaterial an Kindern
- UNICEF hat herausgefunden, dass im letzten Jahr mindestens 1,2 Millionen Kinder in elf Ländern von KI-generierten sexuellen Deepfakes betroffen waren.
- Französische Behörden durchsuchten die Pariser Büros von X im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung wegen mutmaßlicher Kinderpornografie, die mit dem KI-Chatbot Grok der Plattform in Verbindung steht.
- Die britische Internet Watch Foundation identifizierte in einem Monat fast 14.000 verdächtige KI-generierte Bilder in einem Dark-Web-Forum, wobei etwa ein Drittel als kriminell bestätigt wurde.
- Südkorea meldete eine Verzehnfachung von Sexualstraftaten im Zusammenhang mit KI und Deepfakes innerhalb von zwei Jahren, wobei die meisten Verdächtigen Teenager waren.
UNICEF fordert weltweite Maßnahmen zur Kriminalisierung der Erstellung und Verbreitung von KI-generiertem Material über sexuellen Missbrauch an Kindern und hebt den dringenden Bedarf an strengeren Gesetzen und Sicherheitsmaßnahmen von Entwicklern und digitalen Unternehmen hervor. Die Organisation betont, dass diese Bilder echten Schaden verursachen und fordert Regierungen auf, die gesetzlichen Definitionen von Missbrauchsmaterial zu erweitern, um solche Inhalte einzuschließen.
Der Aufruf zu Maßnahmen wird durch jüngste Untersuchungen und Verbote im Zusammenhang mit KI-Plattformen wie Grok unterstrichen, die die zunehmenden Risiken widerspiegeln, denen Kinder online ohne ihr Wissen oder ihre Zustimmung ausgesetzt sind.