Klage gegen Circle wegen 230 Millionen Dollar Drift-Protokoll-Hack
- Eine Sammelklage wurde gegen Circle Internet Group von Drift-Investor Joshua McCollum eingereicht, der über 100 Mitglieder vertritt.
- Die Klage behauptet, Circle habe es versäumt, etwa 230 Millionen Dollar in USDC einzufrieren, die während eines 280 Millionen Dollar Exploits am 1. April gestohlen wurden.
- Circle wird beschuldigt, fahrlässig gehandelt und die Angreifer unterstützt zu haben, indem es Geldtransfers über sein Cross-Chain Transfer Protocol (CCTP) ermöglichte.
- Die Krypto-Analysefirma Elliptic vermutet, dass der Hack von nordkoreanischen, staatlich unterstützten Hackern durchgeführt wurde, die Circles Technologie für über 100 Transaktionen nutzten.
- Die Anwaltskanzlei, die McCollum vertritt, fordert Schadensersatz, dessen Höhe im Prozess bestimmt werden soll.
Dieser Fall wirft Fragen über die Verantwortung von Krypto-Unternehmen im Umgang mit Nutzerfonds während Exploits auf, da sie oft regulatorische Einschränkungen für ihr Nichthandeln anführen. Die rechtlichen Implikationen könnten Präzedenzfälle für zukünftige Vorfälle mit Stablecoins und Sicherheitsmaßnahmen schaffen.
Circles Entscheidung, während des Hacks nicht einzugreifen, hat eine bedeutende Debatte ausgelöst, besonders da es kurz vor dem Vorfall andere Wallets eingefroren hatte (USDC). Das Ergebnis dieser Klage könnte beeinflussen, wie ähnliche Situationen in der Zukunft gehandhabt werden.