Hester Peirce kritisiert die Kryptowährungsregulierung der SEC mit SAB 121
- SEC-Kommissarin Hester Peirce hat Bedenken hinsichtlich des Staff Accounting Bulletin Nr. 121 (SAB 121) geäußert, das von Unternehmen verlangt, Verbindlichkeiten für die Sicherung digitaler Vermögenswerte im Namen anderer zu erkennen.
- SEC-Chefökonom Paul Munter bekräftigte die Unterstützung der Behörde für SAB 121 und betonte dessen Rolle bei der Erhöhung von Transparenz und Risikomanagement im Kryptowährungssektor.
- Branchenakteure sehen in SAB 121 eine Überdehnung der SEC-Befugnisse, was zu erheblichen Bedenken und einem gescheiterten Gesetzgebungsversuch zur Aufhebung der Richtlinien geführt hat.
- Kritiker, darunter der Präsident des ETF Store, Nate Geraci, argumentieren, dass die restriktive Haltung der SEC gegenüber regulierten Finanzinstituten, die digitale Vermögenswerte verwahren, das Wachstum der Branche behindert.
Ein herausragender Punkt ist Peirces Kritik an der Abhängigkeit der SEC vom Howey-Test, der in der sich entwickelnden Landschaft digitaler Vermögenswerte unzureichend ist und zu regulatorischer Unsicherheit führt.
Mit Blick auf die Zukunft unterstreicht die anhaltende Debatte um SAB 121 die Notwendigkeit klarerer und anpassungsfähigerer regulatorischer Rahmenbedingungen, um Innovationen zu fördern und gleichzeitig den Anlegerschutz im sich schnell entwickelnden Kryptowährungsmarkt zu gewährleisten.