CFTC schlägt neue Regel für Sportveranstaltungsverträge vor
- Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat eine Regel vorgeschlagen, die Sportveranstaltungsverträge als Glücksspiel gemäß dem Commodity Exchange Act definiert.
- Der Vorschlag erlaubt die meisten Sportverträge, wie Spielgewinner und Meisterschaftswetten, verbietet jedoch fünf Kategorien, darunter Spieler-Verletzungen und Sportarten unterhalb der College-Ebene.
- Laut CFTC sind die Event-Vertragslisten von etwa 220 im Jahr 2021 auf über 8.000 angestiegen.
- Eine öffentliche Kommentierungsphase ist für die nächsten 90 Tage für dieses neue Regelwerk geöffnet, das sich über ein umfassendes Dokument von über zweihundert Seiten erstreckt.
- CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig betonte, dass der Vorschlag darauf abzielt, Markintegrität mit Innovation in Einklang zu bringen.
Die vorgeschlagene Regel der CFTC zielt darauf ab, eine klare bundesweite Richtlinie für Vorhersagemärkte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen bereitzustellen, indem sie diese als Glücksspielaktivitäten unter bestehende Vorschriften einstuft. Diese Maßnahme soll die derzeitigen rechtlichen Unsicherheiten von Bundesstaat zu Bundesstaat durch einen einheitlichen nationalen Standard ersetzen.
Mit dem signifikanten Wachstum der Event-Vertragslisten seit 2021 stellt der Vorschlag der CFTC einen Versuch dar, diese Märkte effektiv zu regulieren, während die meisten Arten von Verträgen weiterhin den Bedürfnissen des öffentlichen Interesses dienen können.