CFTC reicht Klage gegen New Mexico wegen Kalshi-Vorhersagemärkten ein
- Die US-Behörde für den Handel mit Rohstoff-Futures (CFTC) hat eine Klage gegen New Mexico vor einem Bundesgericht eingereicht und beansprucht ihre Zuständigkeit für Ereignisverträge gemäß dem Commodity Exchange Act.
- New Mexicos Generalstaatsanwalt Raúl Torrez hatte zuvor Kalshi verklagt und behauptet, dass es illegale Sportwettenmärkte betreibt und gegen staatliche Glücksspielgesetze verstößt.
- Die CFTC strebt eine einstweilige Verfügung an, um zu verhindern, dass New Mexico staatliche Regeln gegen Plattformen durchsetzt, die bei der CFTC registriert sind.
- Kalshi steht außerdem unter Beobachtung eines US-Repräsentantenhaus-Ausschusses wegen möglichem Insiderhandels angesichts laufender Rechtsstreitigkeiten.
- Stammesbehörden in New Mexico haben sich dem Konflikt angeschlossen und behaupten, dass Kalshis Operationen ihre Rechte und Einnahmen verletzen.
Dieser Rechtsstreit hebt Spannungen zwischen bundesstaatlichen und staatlichen Regelungen in Bezug auf Vorhersagemärkte und Glücksspielgesetze hervor, wobei New Mexico auf hohe schadenverursachende Glücksspiele als Problem verweist. Das Ergebnis könnte wichtige Präzedenzfälle dafür schaffen, wie bundesstaatlich regulierte Plattformen innerhalb staatlicher Gerichtsbarkeiten operieren.
Während die CFTC weiterhin ihre Autorität behauptet, unterstreicht dieser Fall die Komplexität der Regulierung von Ereignisverträgen wie denen, die von Kalshi angeboten werden, angesichts widersprüchlicher staatlicher Interessen und Verbraucherschutzfragen.