CFTC Herausfordert Rhode Islands Regulierung von Prognosemärkten
- Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat am 28. Mai vor einem Bundesgericht gegen Rhode Island interveniert. Die CFTC widerspricht der Anwendung von Glücksspielgesetzen des Staates auf bundesstaatlich regulierte Event-Kontrakt-Plattformen.
- Rhode Island strebte zivilrechtliche Strafen an, nachdem ein designierter Vertragsmarkt eine Beschwerde über mögliche Durchsetzungsmaßnahmen des Staates eingereicht hatte.
- CFTC-Vorsitzender Michael S. Selig betonte, dass diese Produkte Rohstoffderivate sind und unter die Regulierung der CFTC fallen.
- Mehr als vierzig Staaten haben Bedenken geäußert oder Bemühungen unterstützt, die die bundesstaatlichen Vorrechte in Frage stellen, was Prognosemärkte betrifft.
- Ein kürzliches Urteil eines Bundesberufungsgerichts bestätigte eine einstweilige Verfügung gegen New Jersey und unterstützte die Position der CFTC, dass Bundesrecht die staatliche Glücksspielgesetzgebung bei Prognosemärkten übertrumpft.
Der Rechtsstreit zwischen der CFTC und mehreren Staaten, darunter Rhode Island, dreht sich darum, ob Prognosemärkte als Rohstoffderivate unter Bundesrecht oder als Glücksspiel unter staatlichem Recht reguliert werden sollten. Dieser Konflikt unterstreicht die wachsende Spannung zwischen staatlichen und bundesstaatlichen Regulierungsansätzen bei neuen Finanztechnologien.
Das Ergebnis dieses Falls könnte erhebliche Auswirkungen darauf haben, wie zukünftige Event-Vertragsplattformen in den USA betrieben werden, und möglicherweise die rechtliche Sicherheit für Betreiber stärken, wenn die Gerichte die Position der CFTC zur bundesstaatlichen Vorherrschaft über staatliche Gesetze unterstützen.