CME verklagt CFTC wegen Genehmigung von Perpetual Futures
- CME-Geschäftsführer Terrence Duffy hat angekündigt, die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zu verklagen.
- Der Rechtsstreit folgt auf die Genehmigung von Kalshis Perpetual-Futures-Produkt durch die CFTC, das Duffy zufolge gegen das Dodd-Frank-Gesetz verstößt.
- Duffy erklärte, dass die genehmigten Produkte als Swaps und nicht als Futures eingestuft werden sollten, da es zu Zahlungsaustauschen zwischen den Parteien kommt.
- Er betonte, dass CME Klarheit über die Regulierung benötigt, bevor das Unternehmen eigene Perpetual-Futures-Verträge in Betracht zieht.
- Duffy wird nächstes Jahr von seiner Rolle zurücktreten, was auf mögliche Änderungen in der Strategie von CME hindeutet.
Die Entscheidung der CFTC hat Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften des Dodd-Frank-Gesetzes aufgeworfen, insbesondere in Bezug auf die Kategorisierung von Produkten als Swaps oder Futures. Diese rechtliche Maßnahme spiegelt die anhaltenden Spannungen auf dem Derivatemarkt wider und hebt die Unsicherheiten in den regulatorischen Rahmenbedingungen hervor.
Die geplante Klage von CME gegen die CFTC ergibt sich aus der Genehmigung eines Produkts, das Duffy zufolge nicht den erforderlichen gesetzlichen Definitionen entspricht. Dies hat bedeutende Auswirkungen auf zukünftige Handelspraktiken und Compliance-Standards.