Fed-Gouverneur fordert strengere Kontrollen für Stablecoins
- Der Gouverneur der Federal Reserve, Michael Barr, betont die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche für Stablecoins im Rahmen des GENIUS Act.
- Barr hebt hervor, dass der Zugang zu Stablecoins auf Sekundärmärkten ein Risiko darstellt, da sie potenziell für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung genutzt werden könnten.
- Ein Bericht des US-Finanzministeriums empfiehlt dem Kongress, ein Gesetz zu erwägen, das es Institutionen erlaubt, zweifelhafte digitale Vermögenswerte freiwillig einzufrieren.
- 66 % der Stablecoins werden von Personen in Schwellenländern gehalten, wo der Zugang zu Dollar oft begrenzt oder teuer ist.
- Der Senat hat kürzlich ein Gesetz verabschiedet, das die Ausgabe einer CBDC in den USA bis mindestens 2031 verhindert.
Der Aufruf von Federal Reserve Gouverneur Michael Barr zu strengeren Kontrollen für Stablecoins zielt darauf ab, deren potenziellen Missbrauch für illegale Aktivitäten zu verhindern. Dies ist besonders wichtig, da sie leicht zugänglich sind, vor allem auf Sekundärmärkten ohne strenge Anforderungen zur Kundenidentifikation.
Mit einem erheblichen Anteil von Stablecoins in Schwellenländern stehen die Regulierungsbehörden vor der Herausforderung, den Zugang mit Sicherheitsbedenken in Einklang zu bringen. Dies wird durch den aktuellen Bericht des US-Finanzministeriums und die legislativen Maßnahmen zu CBDCs und digitalen Vermögensvorschriften deutlich.