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Krypto-Gesetz kriminalisiert nicht registrierte Dienste

Russland schlägt strafrechtliche Sanktionen für nicht registrierte Krypto-Dienste vor

  • Ein Gesetzentwurf, der der Staatsduma vorgelegt wurde, schlägt strafrechtliche Verantwortung für Anbieter von Krypto-Diensten ohne Zulassung der russischen Zentralbank vor.
  • Personen, die ohne Registrierung tätig sind, könnten mit Geldstrafen von bis zu 4.000 US-Dollar und Gefängnisstrafen von bis zu vier Jahren rechnen.
  • Organisierte Gruppen, die ähnliche Straftaten begehen, können mit Zwangsarbeit für fünf Jahre oder Haftstrafen von sieben Jahren bestraft werden.

Der Gesetzentwurf sieht auch Geldstrafen von bis zu einer Million Rubel (etwa 13.100 US-Dollar) vor, basierend auf dem Einkommen der verurteilten Person.

Der Oberste Gerichtshof Russlands hat den Gesetzentwurf kritisiert, da er als ungerechtfertigt angesehen wird und als „verfrüht“ bezeichnet, bis ein entsprechendes Gesetz im Juli in Kraft tritt.

Dieser gesetzgeberische Schritt zielt darauf ab, die staatliche Aufsicht über die Kryptoindustrie in Russland zu verstärken, nachdem bereits frühere Vorschläge illegale Mining-Aktivitäten ins Visier genommen haben. Wenn der Entwurf verabschiedet wird, hätte er erhebliche Auswirkungen auf nicht registrierte digitale Asset-Dienste im Land.

Die vorgeschlagenen Strafen verdeutlichen die Absicht der Regierung, den Kryptosektor strenger zu regulieren, mit potenziellen Geldstrafen von bis zu 4.000 US-Dollar und Haftstrafen von bis zu vier Jahren bei Nichteinhaltung.

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