Ehemalige Robinhood-Ingenieure wegen Betrugs bei Kryptohandel angeklagt
- Hefu Chai und Huaisong „Jerry“ Xiang wurden von US-Staatsanwälten wegen Warenbetrugs und Drahtbetrugs angeklagt.
- Das Paar soll jeweils über 50.000 US-Dollar durch den Handel mit unbefristeten Verträgen verdient haben, die mit Tokens verknüpft sind, bevor diese auf Robinhood gelistet wurden.
- Chai und Xiang hatten Zugang zu einem privaten Slack-Kanal mit Informationen über bevorstehende Kryptowährungslistungen.
- Jeder Angeklagte droht eine Höchststrafe von zehn Jahren wegen Verletzung des Commodity Exchange Act und zwanzig Jahre wegen Drahtbetrugs.
- Die Anschuldigungen ähneln einem früheren Insiderhandel-Fall bei Coinbase, bei dem vertrauliche Informationen zu Profitzwecken genutzt wurden.
Das DOJ behauptet, dass Unternehmensinsider die Wertpapiergesetze nicht umgehen können, indem sie mit unterschlagenen Informationen handeln, selbst in dezentralen Märkten wie unbefristeten Futures. Der Fall unterstreicht die anhaltende Prüfung von Insider-Handelspraktiken innerhalb des Kryptowährungssektors.
Chai und Xiangs Handlungen betrafen Berichten zufolge mindestens zehn Token-Ankündigungen, was erhebliche rechtliche Bedenken aufwirft, da sie mit ernsthaften Anklagen in Bezug auf ihr Insiderwissen konfrontiert sind.