Russischer Staatsbürger wegen Geldwäsche von 530 Millionen Dollar durch Kryptowährungen angeklagt
- Iurii Gugnin soll über 530 Millionen Dollar mit seinen Firmen, Evita Investments und Evita Pay, hauptsächlich durch Tether (USDT) gewaschen haben.
- Er steht vor insgesamt 22 Anklagepunkten, darunter Drahtbetrug und Geldwäsche, mit möglichen Strafen von bis zu 30 Jahren pro Anklage.
- Gugnin wird beschuldigt, Transaktionen für Kunden von sanktionierten russischen Banken wie Sberbank und VTB erleichtert zu haben.
- Er soll es versäumt haben, Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) umzusetzen und erforderliche Verdachtsmeldungen (SARs) nicht eingereicht zu haben.
- Berichten zufolge hat Gugnin Finanzinstitute getäuscht, indem er falsche Compliance-Dokumente über seine Geschäfte vorlegte.
Die Anklagen gegen Gugnin heben erhebliche Bedenken hinsichtlich der Nutzung von Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen und zur Erleichterung illegaler Finanzaktivitäten hervor. Seine Handlungen könnten strengere Vorschriften für Kryptowährungsbörsen und Zahlungsabwickler in den USA nach sich ziehen.
Im Falle einer Verurteilung könnte Gugnin schwerwiegende rechtliche Konsequenzen für seine Rolle bei der Geldwäsche von über 530 Millionen Dollar durch digitale Vermögenswerte wie USDT erwarten.