Justin Sun, Gründer von Tron, zeigte am 4. Juli Interesse am Kauf des Bitcoin-Vorrats der deutschen Regierung im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar. Die deutschen Behörden erwarben die fast 50.000 BTC Anfang des Jahres von der Piraterie-Website Movie2k.to und haben seitdem auf 40.359 BTC verkauft.
Sun möchte die BTC außerbörslich kaufen, um den Markteinfluss zu minimieren. Dies könnte den Verkaufsdruck verringern, der zu einem 20%igen Rückgang von Bitcoin in den letzten 30 Tagen geführt hat und ein Zwei-Monats-Tief von 57.089 US-Dollar erreichte.
Während einige Community-Mitglieder Suns Schritt begrüßten, kritisierten andere ihn als selbstfördernd. Experten wie Mikko Ohtamaa und Simon Dixon hinterfragten die Machbarkeit des Deals aufgrund regulatorischer und Due-Diligence-Bedenken.
Sun hat die finanzielle Kapazität mit 7 Milliarden US-Dollar an persönlichen Vermögenswerten, aber seine laufenden rechtlichen Probleme mit der US-SEC erschweren die Lage. Die strategische Bedeutung liegt in der potenziellen Marktstabilisierung und den regulatorischen Auswirkungen eines solchen Geschäfts.