US-Sanktionen gegen iranische Krypto-Börse BitBank für Zahlungsabwicklung
- Das US-Finanzministerium hat die iranische Krypto-Börse BitBank sanktioniert, weil sie Bitcoin-Zahlungen im Zusammenhang mit den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) abgewickelt haben soll.
- Seit Juni soll BitBank angeblich von der Hormuz Safe Marine Services Authority genutzt worden sein, um Zahlungen an die IRGC zu erleichtern.
- Die Sanktionen richteten sich auch gegen den Entwickler Pishtaz Simorgh Electronic Trade Company und drei Mitarbeiter des Finanziers Babak Zanjani.
- Insgesamt hat die USA bereits mehrere Börsen, darunter Nobitex und andere, sanktioniert, um Irans Umgehung der Sanktionen zu erschweren.
- Die iranische Zentralbank hat kürzlich die Devisenkontrollen gelockert, um Unternehmen zu ermutigen, Auslandseinnahmen über Kryptowährungen zurückzuführen.
Diese Sanktionen verdeutlichen die laufenden Bemühungen des US-Finanzministeriums, Finanznetzwerke zu stören, die das iranische Regime unterstützen, insbesondere durch digitale Vermögenswerte wie Bitcoin. Die Bezeichnung von BitBank unterstreicht eine breitere Strategie, die Irans Zugang zu internationalen Finanzsystemen ins Visier nimmt.
Die Maßnahmen des US-Finanzministeriums gegen BitBank stellen einen bedeutenden Schritt dar, um den Iran von der globalen Finanzwelt zu isolieren, nachdem zuvor Sanktionen gegen vier Börsen verhängt und über 130 Millionen USDt, die mit dem Iran in Verbindung stehen, eingefroren wurden.